Lebensgeschichte
Juma aus Mosambik
Kennen Sie einen 13-jährigen Halbwaisen, der sich selber ein Haus gebaut hat und dort allein lebt? Juma in Nicanda, Mosambik hat das gemacht, nachdem sein Vater nach dem Tod der Mutter in ein anderes Dorf gezogen ist. Nur seine Grossmutter wohnt noch in seiner Nähe.
Auf Juma aufmerksam geworden ist die Lepra-Mission durch ALEMO, eine Selbsthilfegruppe für Leprakranke. Viele ihrer Mitglieder sind dafür geschult, Lepra schon in einem frühen Stadium zu erkennen. So war es der Leiter der Selbsthilfegruppe in Nicanda, der veranlasste, dass Jumas Lepra schon sehr früh behandelt wurde. Juma ist jetzt gesund und hat keine bleibenden Schäden. Seiner Grossmutter, auch sie macht bei ALEMO mit, ging es nicht so gut – sie ist infolge der Krankheit teilweise invalide. Aber in der Selbsthilfegruppe lernt sie, so gut wie möglich mit der Invalidität umzugehen.
Juma hat Träume: Am liebsten würde er Lehrer werden. Aber vorläufig muss er noch selber die Schulbank drücken. Dass er das kann, dafür hat die Lepra-Mission mit einem Stipendium gesorgt.




