Mosambik: Leprakontrolle in Cabo Delgado
Hilfe bis in die entlegensten Dörfer.
Der Norden Mosambiks hat eine der höchsten Ansteckungsraten für Lepra in ganz Afrika. Da es zuwenig Personal gibt um die weit verstreuten Dörfer zu erreichen, werden Leprapatienten oft zu spät behandelt. Dies führt zu hoher Invalidität bei den Betroffenen.
Das Lepra-Programm in Cabo Delgado will Früherkennung, medizinische Hilfe und Prävention von Invalidität verbessern. Um das zu erreichen, bildet die Lepra-Mission staatliches, medizinisches Personal aus, damit dieses die frühen Anzeichen von Lepra erkennt und Leprakranke besser versorgen kann.
Sie unterstützt auch Freiwillige, welche in abgelegene Dörfer reisen, um unentdeckte Fälle von Lepra zu finden und auf diese Weise das Netzwerk der staatlichen Kliniken erweitern. Einige dieser Freiwilligen leiten Selbsthilfegruppen, in denen die Mitglieder lernen, wie sie sich selbst pflegen und Invalidität vorbeugen können.
Weiter stärkt die Lepra-Mission das Engagement der Selbsthilfe-Vereinigung ALEMO, ein Verband von ehemaligen Leprakranken. Die 870 Mitglieder setzen sich besonders für die Rechte von Leprabetroffenen ein und versuchen durch die Schaffung von nachhaltigen Lebensgrundlagen selber Wege aus der Armut zu finden. Durch seine Bereitschaft Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen, trägt der Verband viel zur Akzeptanz von Leprabetroffenen in Mosambik bei.

- Eine freiwillige Mitarbeiterin (stehend) betreut eine Selbsthilfegruppe.

- Ein Freiwilliger untersucht den Tastsinn einer kleinen Patientin.




