Ihre Hilfe

Nepal: Spital Anandaban

Das Spital Anandaban ist 1 Stunde Autofahrt von der Hauptstadt Kathmandu entfernt.

Lichtblick und Hoffnungsträger

 

Nepal hat eine der höchsten Verbreitungsraten für Lepra weltweit. Zu den offiziell erfassten Fällen kommt eine hohe Dunkelziffer, auf welche die auffallend vielen Neuerkrankungen unter Kindern hinweisen.

 

Wegen des Stigmas, das von Lepra ausgeht, ist das staatliche Gesundheitspersonal oft nicht gewillt, Leprakranke zu behandeln. So werden Leprapatienten zu spät geheilt und laufen Gefahr, zeitlebens stark invalid zu werden. Dies hat verheerende Folgen, denn die meisten Menschen in dieser Region Nepals sind sehr arm und in der Landwirtschaft oder im Bergbau beschäftigt. Wegen ihrer Armut sind sie ohnehin anfälliger auf Lepra. Mit einer körperlichen Behinderung werden sie praktisch arbeitsunfähig, was ihre Armut noch verstärkt.

 

Es sind diese Menschen, welche im Lepra-Spital in Anandaban Hilfe finden. Nebst Heilung, Wundpflege und Wiederherstellungs-Chirurgie legt das Spital viel Wert auf Prävention von Invalidität. Alle Patienten lernen, wie sie sich auch zu Hause vor Verletzungen schützen können. Bereits stark invalide Patienten erhalten Prothesen oder lernen in Selbsthilfegruppen, wie sie trotz Behinderung ein Einkommen erzeugen können. Wo nötig hilft ihnen die Lepra-Mission auch, eine einfache Behausung zu bauen, damit sie in hygienischeren Verhältnissen leben können.

 

Informationskampagnen helfen der Angst und dem Stigma der Krankheit entgegenzuwirken. Mitarbeitende der Lepra-Mission gehen deshalb gerade auch in abgelegene Regionen, wo Lepra besonders stark verbreitet ist, um aufzuklären und Hilfe zu bringen.

 


Das Spital Anandaban.
Selbsthilfegruppe in Nepal.
  • 118 Betten
  • Rund 4'500 Leprabetroffene werden jährlich behandelt.
  • Rund 25'000 Menschen erhalten andere medizinische Versorgung.
  • Jährlicher Betrag, mit dem sich die Evangelische Lepra-Mission beteiligt: 100'000 Fr.
Megh ist einer der Patienten, die zu spät behandelt wurden und deswegen stark invalid sind. Noch mehr schmerzt ihn aber die Ablehnung, die er wegen Lepra in seinem Dorf erfährt.

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Evangelische Lepra-Mission | Mitglied der Leprosy Mission Fellowship (TLMF)
Postfach 175 | CH-3360 Herzogenbuchsee| Tel: 062 961 83 84 | Fax: 062 961 83 85 | E-Mail: info@STOP-SPAM.lepramission.ch | Spendenkonto: PC 50-16000-6

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