Ihre Hilfe

Niger: Lepra-Spital Danja

Das Spital liegt 800 km östlich der Hauptstadt Niamey.

Mit Aufklärung und Hilfe zur Selbstpflege gegen Invalidität.

 

Im Niger sind besonders Menschen, die in abgelegenen Gebieten fern von medizinischer Versorgung leben, stark von Lepra betroffen. Und gerade sie kommen meistens erst spät zur Behandlung, wenn die Krankheit bereits zu Verstümmelungen geführt hat. Die Angst vor sozialer Ausgrenzung und mangelhaftes Wissen des staatlichen Gesundheitspersonals über Lepra sind weitere Gründe weshalb sich die Betroffenen nicht frühzeitig behandeln lassen.

 

Aus diesem Grund wird neben der Behandlung der Lepra grosses Gewicht auf die Information der Bevölkerung über die frühen Zeichen der Krankheit gelegt (Radiospots, Dorfversammlungen). Staatliches Gesundheitspersonals wird in der Früherkennung der Lepra ausgebildet. Weiter wird die Gründung  von Behinderten-Lobbygruppen landesweit gefördert, damit Behinderte ihre Rechte besser wahrnehmen können. Aufklärungskampagnen über Lepra und Lobbyarbeit reduzieren das der Lepra anhaftende Stigma und haben somit präventive Wirkung, weil die Betroffenen sich nicht mehr schämen, sich frühzeitig diagnostizieren zu lassen.

 

Menschen, die bereits körperliche Folgen von Lepra davontragen, werden so instruiert, dass sie sich auch zu Hause vor Verletzungen schützen können und nicht invalid werden. In Zusammenarbeit mit der Dorfgemeinschaft werden zudem leprabetroffene Familien gezielt unterstützt, damit sich ihr Lebensstandard erhöht. Dies beinhaltet z.B. finanzielle Hilfe für den Schulbesuch von Kindern und Alphabethisierungskurse für Erwachsene.


Leprabetroffene Frauen an einem neu errichteten Brunnen.
Selbsthilfegruppen: Hier lernen die Mitglieder ihre Hände und Füsse zu pflegen, sich vor Verletzungen zu schützen und wie man Invalidität vorbeugt.
  • Gegründet 1956 durch Serving in Mission
  • Kompetenzzentrum für Lepra mit einem weiten Einzugsgebiet.
  • 15'000 amulante Behandlungen pro Jahr.
  • Unterstützt von Serving in Mission (SIM), Christoffel Blindenmission (CBM), Stiftung Raoul Foulereau (AFRF).
  • Das Spital bietet nebst Hilfe für Leprapatienten auch Augenbehandlung und medizinische Grundversorgung für die ganze umliegende Region an.
  • Jährlicher Betrag, mit dem sich die Evangelische Lepra-Mission beteiligt: 100'000 Fr.
Früherkennung von Lepra ist entscheidend um Invalidität vorzubeugen.
Der "Wartesaal" des Spitals.

Evangelische Lepra-Mission | Schweizer Zweig der Leprosy Mission International (TLMI)
Postfach 256 | CH-4622 Egerkingen | Tel: 062 961 83 84 | Fax: 062 961 83 85 | E-Mail: info@STOP-SPAM.lepramission.ch | Spendenkonto: PC 50-16000-6

nezzoboxx - individuelle Komplettlösung für Ihren Webauftritt