Wie wir Helfen

Medizinische Hilfe

Medikamente

Lepra ist heilbar! Als führende Lepra-Organisation sorgen wir dafür, dass die Medikamente zu den Betroffenen gelangen und diese unentgeltlich behandelt werden.

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Chirurgie

Wir operieren Klauenhände und Knickfüsse, damit die Betroffenen wieder richtig greifen und gehen können. Augenlider werden chirurgisch wieder hergestellt und der Patient, die Patientin kann wieder sehen und die Lider wieder schliessen.

Wundpflege und Physiotherapie

Wir behandeln Leprapatienten in unseren Spitälern, wenn Komplikationen eintreten, pflegen leprabedingte Wunden und Geschwüre und unterstützen den Wiedereingliederungsprozess mit intensiver Physiotherapie.

Ganzheitliche Heilung

In der Zeit nach der Diagnose versuchen wir den Lebensmut der Leprakranken zu stärken und ermutigen sie, die medizinische Behandlung fortzusetzen auch wenn keine Verbesserung spürbar ist. Danach versuchen wir ihr Selbstwertgefühl zu stärken und erarbeiten zusammen Zukunftsperspektiven. Während der gesamten Zeit bieten wir Seelsorge und Gebet an.

Hier erfahren Sie mehr über unsere Projekte mit medizinischer Hilfe:

 

Bangladesch

DR Kongo

Indien

Nepal

Niger

Soziale Integration

Kleinkredite

Wir geben leprabetroffenen Menschen eine Starthilfe, welche ihnen ermöglicht, eine eigene Existenzgrundlage aufzubauen. Die Kleinkredite werden zurückbezahlt, reinvestiert und kommen weiteren Menschen zugute.

Schulbildung

Wir unterstützen Kinder, die selber leprakrank waren oder deren Eltern Lepra hatten in ihrer Schulbildung. Denn oft können sich diese Kinder die Schule nicht leisten oder werden wegen des Lepra-Stigmas nicht zugelassen.

Selbsthilfegruppen

In Selbsthilfegruppen lernen Leprabetroffene, ihre gefühllosen Füsse selbst zu pflegen und Geschwüren vorzubeugen. Die Mitglieder haben ein soziales Netz und suchen gemeinsam nach Lebensgrundlagen, um Wege aus der Armut zu finden.

Berufsbildung

In unseren Berufsbildungszentren erhalten leprabetroffene und andere sozial benachteiligte Jugendliche eine Ausbildung und Perspektive fürs Leben.

Hier erfahren Sie mehr über unsere Projekte mit sozialer Integration:

 

Bangladesch

DR Kongo

Indien

Nepal

Niger

Prävention

Aufklärung durch Theater, Radio, Film

Wir klären über Lepra auf und beseitigen so Ängste, soziale Barrieren und Vorurteile. Auf diese Weise erreichen wir, dass sich Patienten rechtzeitig behandeln lassen und wir beugen der Ausgrenzung von Leprabetroffenen vor.

Behinderungen vorbeugen

Wenn Leprabetroffene an gefühllosen Händen und Füssen leiden, verletzen sie sich leicht ohne es zu merken, woraus oft Geschwüre und später körperliche Behinderungen erfolgen. Wir instruieren Leprabetroffene, damit sie sich selber pflegen und Invalidität vorbeugen können.

Sandalen und Prothesen

Wir verabreichen schützende Sandalen und Schuhe, welche die gefühllosen Füsse von Leprabetroffenen vor Verletzungen schützen. Dank Prothesen, die wir individuell anpassen, können die Betroffenen wieder gehen.

Fürsprache für Behindertenrechte

Leprabetroffene werden diskriminiert: der Schulbesuch wird ihnen verwehrt, sie verlieren die Arbeit oder sie werden aus dem Dorf vertrieben. Wir machen uns stark für ihre Rechte! So verhindern wir, dass Lepra zu noch stärkerer Armut führt.

Hier erfahren Sie mehr über unsere Projekte mit Präventionsmassnahmen:

 

Bangladesch

DR Kongo

Indien

Nepal

Niger

Wo wir helfen

1083,356,2
762,447,0
999,313,0
1048,337,1
711,368,0

Rot:

Länder, in denen die Lepra-Mission Schweiz aktiv ist.

Dunkelgrau:

Länder, in denen die weltweite Lepra-Mission aktiv ist.

Alle 20 Minuten wird bei einem Kind Lepra diagnostiziert

Ein Kind wie Shakil hat zwei Wege vor sich: ein langer Albtraum mit Behinderung und Ablehnung - oder vollständige Heilung.
» Lesen Sie seine Geschichte | » Lesen Sie mehr über Lepra

Nur 2 Minuten Ihrer Zeit: Arshad's Geschichte

Viele Leute glauben, dass Lepra eine Krankheit der Vergangenheit ist. Doch alle 2 Minuten wird bei einem Menschen Lepra diagnostiziert. Im Video erzählt Arshad seine Geschichte.

3317 Leprapatienten wurden im Spital Anandaban in Kathmandu, Nepal behandelt

2253 Menschen in Leprasiedlungen im Niger erhielten Zugang zu Trinkwasser

1099 Leprapatienten in Indien können dank einer Augenoperation wieder sehen

* Angaben von 2013