Pressemitteilungen

20. April 2017

Schweizer Allianz gegen Lepra und weitere Krankheiten

Schweiz nimmt Verantwortung gegen Tropenkrankheiten wahr

Zwölf Schweizer NGOs, darunter die Lepra-Mission Schweiz, Bildungsinstitute wie das Genfer Universitätsspital sowie Teile der Uni Zürich und Neuenburg sowie Pharmafirmen schliessen sich im Kampf gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten zusammen. Am 20. April wird in Genf der Verein «Swiss Alliance against Neglected Tropical Diseases» gegründet. Mehr...

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25. Januar 2017

Sonntag, 29. Januar: 64. Welt-Lepra-Tag

Google-Innovationpreis

Der Kampf gegen Lepra ist nicht hoffnungslos, auch wenn noch immer bis zu vier Millionen Menschen mit leprabedingten Behinderungen leben müssen und sich alle zwei Minuten jemand mit dieser Krankheit ansteckt. Durch die Lepra-Mission konnten 12‘000 Personen behandelt werden. Ein innovatives Projekt in dem Spezialschuhe mithilfe von 3D-Scannern und -Druckern gefertigt werden, wurde mit dem Google-Innovationspreis gekrönt und nun vom Internet-Riesen gefördert.

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27. Dezember 2016

Während Bundesbern knausert

Schuhe zum Ausdrucken

Nicht weniger als ein Viertel des gesamten Bundessparpakets gehen zu Lasten der Entwicklungshilfe. Die Kürzungen betragen in den nächsten drei Jahren bis zu 243 Millionen Franken. Während die offizielle Schweiz knausert, helfen Private mit Innovation. Unter anderem ist die Lepra-Mission dabei, Spezialschuhe einzusetzen, die aus einem 3D-Drucker stammen.

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25. August 2016

Lepra in «Ben-Hur»-Film

Was Hollywood mit Herzogenbuchsee zu tun hat

Im Hollywood-Epos «Ben-Hur» scheut sich der Hauptcharakter Judah Ben-Hur nicht davor, auf damals ausgestossene Lepra-Kranke zuzugehen. Den gleichen Einsatz zeigt das medizinische Personal, das diese heimtückische Krankheit heute – auch von Herzogenbuchsee aus koordiniert – bekämpft.

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» Christliche Ressourcen zum Film

29. Juli 2016

15 Jahre in Bangladesch und Niger

Schweizer Arzt operiert für die Ärmsten der Armen

Der Schweizer Arzt Jean-François Negrini (53) operiert seit mehr als einem Jahrzehnt im Ausland. Nach neun Jahren in Bangladesch steht er nun seit sechs Jahren den Einwohner von Niger bei. Bei einer kurzen Visite in der Schweiz gewährt er einen Einblick in sein unermüdliches Schaffen.

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4. Juli 2016

Indien ändert Lepra-Gesetz

Gandhis später Sieg

Es war ein Regelwerk der Schande: Systematisch wurden Lepra-Betroffene bereits auf dem Papier in Indien ausgegrenzt – der Nährboden für schwerste Diskriminierung durch die Gesellschaft. Mahatma Gandhi kämpfte einst gegen dieses Stigma. Jetzt sind die Paragrafen weg.

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22. April 2016

Ein Jahr nach dem Beben

Kameras sind weg – Lepra-Mission bleibt

Ein Jahr nach den beiden verheerenden Beben in Nepal sind Kameras und Aufmerksamkeit weg. Doch die Lepra-Mission ist geblieben, um den Leidenden beim Wiederaufbau beizustehen und mit dem Anandaban Lepra-Spital weiterhin den Lepra-Betroffenen Heilung und Würde zu ermöglichen.

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» Bilder
» Wiederaufbau
» Erdbebenhilfe mit Film

27. Januar 2016

63. Welt-Lepra-Tag

Die «Agenda 2030» hilft wegweisend bei Lepra-Arbeit

Gute Nachrichten zum 63. Welt-Lepra-Tag: Die Lepra-Mission Schweiz begrüsst die 17 Ziele der globalen «Agenda 2030» für nachhaltige Entwicklung – werden diese umgesetzt, wird ebenfalls ein Meilenstein in der Lepra-Bekämpfung erreicht. Denn diese Krankheit tritt überwiegend dort auf, wo Armut und unzureichender Zugang zu Medizin zu beklagen sind.

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3. Dezember 2015

Lepra-Mission schreibt indischer Botschafterin

Blockade blockiert gebeutelte Bevölkerung

Zuletzt blockierte Indien mehrere Grenzübergänge zu Nepal. Im Land führt dies zu Engpässen, von denen auch die Lepra-Mission betroffen ist, welche unter anderem Opfern des Erdbebens vom Frühling beisteht. Nun reagiert die Lepra-Mission Schweiz mit einem Brief an die indische Botschaft – den für viele Patienten ist es nun unmöglich geworden, anzureisen.

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8. September 2015

Beim Jubiläum der Lepra-Mission Schweiz am Freitag 11. September:

Marc Jost und Ruedi Josuran würdigen Lepra-Einsatz

Grossratspräsident Marc Jost trifft in Herzogenbuchsee Menschen, die sich an vorderster Front für Lepra-Betroffene einsetzen. Auf der Feier zum 110-Jährigen Bestehen der Lepra-Mission Schweiz begegnet er unter anderem Shovakhar Kandel, Direktor der Lepra-Mission Nepal, der einen Einblick in den Wiederaufbau nach dem Erdbeben gibt.

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25. August 2015

Josuran, Jost und Kandel am 11. September in Herzogenbuchsee

«Bereichert – durch die Ärmsten der Armen»

Die Lepra-Mission Schweiz feiert nicht nur ihr 110-Jähriges Bestehen, der Sitz des traditionsreichen Hilfswerks wurde zudem in ein neues Büro in Herzogenbuchsee BE verlegt. Beim Jubiläums- und Einweihungsfest vom 11. September ist Ruedi Josuran dabei, der Betroffene in Nepal besuchte, sowie Marc Jost, der höchste Berner und Shovakhar Kandel, Direktor der Lepra-Mission Nepal.

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16. Juni 2015

Schweizer leisten bleibende Hilfe in Nepal

Von Herzogenbuchsee nach Baasbhanjyang

Die Kameras sind weg. Doch die Lepra-Mission bleibt vor Ort. Normalerweise werden im Anandaban-Spital in Nepal Lepra-Betroffene gepflegt. Derzeit aber kümmern sich die Mediziner zusätzlich um die Genesung von Erdbeben-Opfern. Zudem wurden in der Ortschaft Baasbhanjyang Unterkünfte für sämtliche Dorfbewohner errichtet: Im schwer zugänglichen Ort waren alle 26 Häuser zerstört worden.

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27. April 2015

Schweres Erdbeben in Nepal

Ruedi Josuran ist zurück aus Nepal

TV-Moderator Ruedi Josuran ist kurz vor dem Erdbeben aus Nepal zurückgekehrt. Das Lepra-Spital, dass er besucht hat, ist beschädigt. Trotzdem wird den zahlreichen Verletzten rund um die Uhr Soforthilfe geleistet.

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24. April 2015

TV-Moderator ist Botschafter für die Ärmsten

Ruedi Josuran trifft Leprabetroffene in Nepal

TV-Moderator Ruedi Josuran (58) besuchte das grösste Lepra-Spital in Nepal. Sein persönlicher Kontakt mit leprabetroffenen Menschen war eine aufwühlende Erfahrung.

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27. März 2015

Eine der weltweit ältesten Krankheiten

Forscher entschlüsseln Lepra-Genom

Lepra gehört zu den ältesten Krankheiten der Menschheit. Das entschlüsseln Forscher der Universität Tübingen. Um dieses Leid besser bekämpfen zu können verlegt die Internationale Vereinigung der Lepra-Werke ihren Hauptsitz von London in die Schweiz, nach Genf.

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Über die Lepra-Mission

Die Lepra-Mission Schweiz engagiert sich seit über 110 Jahren für die Ärmsten. Sie begleitet und unterstützt Spitäler und Projekte in Asien und Afrika und ist Teil der weltweiten Lepra-Mission, die in über 30 Ländern tätig ist.

Als führende Lepra-Organisation hilft sie Menschen, die wegen Lepra oder Behinderung ausgegrenzt sind. Sie arbeitet mit ihnen zusammen, um sie aus der Krankheit und Armut in ein selbstständiges und würdiges Leben hineinzuführen. Das Beispiel von Jesus Christus inspiriert, ganzheitlich zu helfen.

Die Lepra-Mission Schweiz mit Sitz in Herzogenbuchsee setzt ihren Schwerpunkt auf die Arbeit in Indien, Bangladesch, Nepal, DR Kongo und Niger. Die Schweiz steuerte im Jahr 2015 an diese Projektarbeit rund 1.5 Million Schweizer Franken bei.

Das ist Lepra

Das Bakterium, das Lepra verursacht, kann mit einer rund sechs bis zwölfmonatigen Antibiotika-Behandlung vollständig aus dem Körper entfernt werden. Lepra ist heilbar, die Folgeschäden aber nicht: Bereits vorhandene Behinderungen bleiben. Bei einem geschädigten Nervensystem kommt das verlorene Gefühl in den Händen oder Füssen nicht mehr zurück. In Zentren der Lepra-Mission entwerfen die Betroffenen ihr Leben neu und lernen beispielsweise, einen Topf immer mit einem Schutz anzufassen, da sie mit ihren gefühllosen Fingern nicht bemerken würden, dass sie sich diese am heissen Metall verbrennen.