Pressemitteilungen

10. Dezember 2018

Link durch Lepra-Mission

«Friedens-Nobelpreis-Träger mit Bezug zur Schweiz»

Der kongolesische Arzt Denis Mukwege erhält am 10. Dezember den Friedens-Nobelpreis. Dies für seinen Einsatz für Opfer von sexueller Gewalt. Unter anderem war Doktor Mukwege im Kongo auch für die Lepra-Mission tätig, heute wirkt er als Botschafter für dieses internationale Werk, das seinen Schweizer Sitz in Herzogenbuchsee (BE) hat. 

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10. August 2018

Da waren es nur noch 119

Indien streicht Gesetz, das Lepra-Betroffene diskriminiert

Lepra ist kein Scheidungsgrund mehr. Zu diesem Schluss kommt das indische Kabinett. Das Justizministerium teilt mit, dass damals, als dieses Gesetz verabschiedet wurde, Lepra anders als heute noch nicht heilbar gewesen war. Die Änderung erfolgt nun durch das oberste Entscheidungsgremium der indischen Regierung unter dem Vorsitz von Premierminister Narendra Modi.

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» Bewegende Wallfahrt des Lepra-Menschenrechtlers Ganesh Muthusamy

24. April 2018

Pressekaffee mit Referenten der Lepra-Mission

«Ich betete jeden Abend, dass ich sterben möge»

Auf Montag, 30. April 2018, 9.30 Uhr, laden wir zum Pressekaffee mit den beiden Referenten des Begegnungstags 2018 der Lepra-Mission. Das Pressekaffe wird im Büro von Livenet.ch an der Parkterrasse 10 am Bahnhof in Bern Bern durchgeführt.

Amar Timalsina erkrankte im Alter von zehn Jahren an Lepra. Er wurde geächtet und isoliert. Niemand wollte ihn mehr berühren. Über Nacht wurden die vielen – ihn bisher liebenden Verwandten – zu einer Masse Fremder. 

» Amar's Story «Das Meer meiner Verwandten wurde zur Wüste Fremder»

13. Februar 2018

«Sie dürfen nicht vergessen gehen»

Ruedi Josuran besuchte Lepra-Betroffene in Indien

Obschon Indien wirtschaftlich auf der Überholspur fährt, werden Lepra-Betroffene noch immer ausgegrenzt. Als ehrenamtlicher Botschafter der Lepra-Mission setzt sich TV-Moderator Ruedi Josuran für die Ärmsten der Armen ein. In diesen Tagen besuchte er Spitäler und Projekte – darunter eine Berufsschule – des Werks.

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» Bild und Videomaterial ist auf unserer Facebook-Seite erhältlich

» Reise-Blog auf unserer Webseite

25. Januar 2018

Am 28. Januar ist Welt-Lepra-Tag 2018

Tausende Kinder laufen in Gefahr, mit Lepra infiziert zu werden

Ohne einen weiteren, globalen Effort die Krankheit Lepra einzudämmen und niederzuringen, stehen tausende Mädchen und Knaben in Gefahr, sich zu infizieren und lebenslang beeinträchtigt zu sein. Im vergangenen Jahr wurde Lepra bei mindestens 18'230 Kindern diagnostiziert.

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» Media Release – BACKGROUND INFORMATION from ILEP (EN)

» Lebensgeschichte Rameshwa

26. Oktober 2017

Besuch im Kongo

Nobelpreis-Kandidat kämpft für Lepra-Betroffene

Zu den Schwerpunkten der Lepra-Mission Schweiz gehört die Arbeit in der DR Kongo, wo das Werk mehrere Lepra-Programme unterhält. Vor kurzem besuchte Markus Freudiger, Leiter der Lepra-Mission Schweiz, das ostafrikanische Land um sich aus erster Hand über die Fortschritte vor Ort zu informieren.

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30. August 2017

Lady Diana besuchte unser Lepra-Spital

Was die Herzogin mit Herzogenbuchsee zu tun hatte

Der Tod von Lady Diana schockierte die Lepra-Mission. Denn sie verlor dadurch eine wichtige Fürsprecherin. Als Lady Diana ihre Patronate von über hundert auf deren sechs reduzierte, gehörte die Lepra-Mission zu diesem erlauchten Kreis. Unter anderem besuchte sie einst in Nepal das Anandaban-Spital, das von der Lepra-Mission Schweiz mit Sitz in Herzogenbuchsee (BE) getragen wird.  Auch Prinz Harry traf mittlerweile in Nepal Mitarbeiter des Werks – und erhielt dabei ein Buch mit Bildern vom Besuch seiner Mutter

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» Weitere Berichte

20. April 2017

Schweizer Allianz gegen Lepra und weitere Krankheiten

Schweiz nimmt Verantwortung gegen Tropenkrankheiten wahr

Zwölf Schweizer NGOs, darunter die Lepra-Mission Schweiz, Bildungsinstitute wie das Genfer Universitätsspital sowie Teile der Uni Zürich und Neuenburg sowie Pharmafirmen schliessen sich im Kampf gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten zusammen. Am 20. April wird in Genf der Verein «Swiss Alliance against Neglected Tropical Diseases» gegründet. Mehr...

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25. Januar 2017

Sonntag, 29. Januar: 64. Welt-Lepra-Tag

Google-Innovationpreis

Der Kampf gegen Lepra ist nicht hoffnungslos, auch wenn noch immer bis zu vier Millionen Menschen mit leprabedingten Behinderungen leben müssen und sich alle zwei Minuten jemand mit dieser Krankheit ansteckt. Durch die Lepra-Mission konnten 12‘000 Personen behandelt werden. Ein innovatives Projekt in dem Spezialschuhe mithilfe von 3D-Scannern und -Druckern gefertigt werden, wurde mit dem Google-Innovationspreis gekrönt und nun vom Internet-Riesen gefördert.

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27. Dezember 2016

Während Bundesbern knausert

Schuhe zum Ausdrucken

Nicht weniger als ein Viertel des gesamten Bundessparpakets gehen zu Lasten der Entwicklungshilfe. Die Kürzungen betragen in den nächsten drei Jahren bis zu 243 Millionen Franken. Während die offizielle Schweiz knausert, helfen Private mit Innovation. Unter anderem ist die Lepra-Mission dabei, Spezialschuhe einzusetzen, die aus einem 3D-Drucker stammen.

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25. August 2016

Lepra in «Ben-Hur»-Film

Was Hollywood mit Herzogenbuchsee zu tun hat

Im Hollywood-Epos «Ben-Hur» scheut sich der Hauptcharakter Judah Ben-Hur nicht davor, auf damals ausgestossene Lepra-Kranke zuzugehen. Den gleichen Einsatz zeigt das medizinische Personal, das diese heimtückische Krankheit heute – auch von Herzogenbuchsee aus koordiniert – bekämpft.

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» Christliche Ressourcen zum Film

29. Juli 2016

15 Jahre in Bangladesch und Niger

Schweizer Arzt operiert für die Ärmsten der Armen

Der Schweizer Arzt Jean-François Negrini (53) operiert seit mehr als einem Jahrzehnt im Ausland. Nach neun Jahren in Bangladesch steht er nun seit sechs Jahren den Einwohner von Niger bei. Bei einer kurzen Visite in der Schweiz gewährt er einen Einblick in sein unermüdliches Schaffen.

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4. Juli 2016

Indien ändert Lepra-Gesetz

Gandhis später Sieg

Es war ein Regelwerk der Schande: Systematisch wurden Lepra-Betroffene bereits auf dem Papier in Indien ausgegrenzt – der Nährboden für schwerste Diskriminierung durch die Gesellschaft. Mahatma Gandhi kämpfte einst gegen dieses Stigma. Jetzt sind die Paragrafen weg.

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22. April 2016

Ein Jahr nach dem Beben

Kameras sind weg – Lepra-Mission bleibt

Ein Jahr nach den beiden verheerenden Beben in Nepal sind Kameras und Aufmerksamkeit weg. Doch die Lepra-Mission ist geblieben, um den Leidenden beim Wiederaufbau beizustehen und mit dem Anandaban Lepra-Spital weiterhin den Lepra-Betroffenen Heilung und Würde zu ermöglichen.

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» Erdbebenhilfe mit Film

27. Januar 2016

63. Welt-Lepra-Tag

Die «Agenda 2030» hilft wegweisend bei Lepra-Arbeit

Gute Nachrichten zum 63. Welt-Lepra-Tag: Die Lepra-Mission Schweiz begrüsst die 17 Ziele der globalen «Agenda 2030» für nachhaltige Entwicklung – werden diese umgesetzt, wird ebenfalls ein Meilenstein in der Lepra-Bekämpfung erreicht. Denn diese Krankheit tritt überwiegend dort auf, wo Armut und unzureichender Zugang zu Medizin zu beklagen sind.

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Über die Lepra-Mission

Die Lepra-Mission Schweiz engagiert sich seit über 110 Jahren für die Ärmsten. Sie begleitet und unterstützt Spitäler und Projekte in Asien und Afrika und ist Teil der weltweiten Lepra-Mission, die in über 30 Ländern tätig ist.

Als führende Lepra-Organisation hilft sie Menschen, die wegen Lepra oder Behinderung ausgegrenzt sind. Sie arbeitet mit ihnen zusammen, um sie aus der Krankheit und Armut in ein selbstständiges und würdiges Leben hineinzuführen. Das Beispiel von Jesus Christus inspiriert, ganzheitlich zu helfen.

Die Lepra-Mission Schweiz mit Sitz in Herzogenbuchsee setzt ihren Schwerpunkt auf die Arbeit in Indien, Bangladesch, Nepal, DR Kongo und Niger. Die Schweiz steuerte im Jahr 2017 an diese Projektarbeit rund 1.6 Million Schweizer Franken bei.

Das ist Lepra

Das Bakterium, das Lepra verursacht, kann mit einer rund sechs bis zwölfmonatigen Antibiotika-Behandlung vollständig aus dem Körper entfernt werden. Lepra ist heilbar, die Folgeschäden aber nicht: Bereits vorhandene Behinderungen bleiben. Bei einem geschädigten Nervensystem kommt das verlorene Gefühl in den Händen oder Füssen nicht mehr zurück. In Zentren der Lepra-Mission entwerfen die Betroffenen ihr Leben neu und lernen beispielsweise, einen Topf immer mit einem Schutz anzufassen, da sie mit ihren gefühllosen Fingern nicht bemerken würden, dass sie sich diese am heissen Metall verbrennen.