Mit Forschung Lepra besiegen

Die Einführung der Kombinationstherapie MDT im Jahr 1981 half, Lepra massiv zu reduzieren. Doch Lepra ist noch nicht vollumfänglich erforscht, die Übertragung beispielsweise wirft Fragen auf. Ein Impfstoff gibt es noch nicht. Patienten erleiden trotz rechtzeitiger Behandlung Nervenschäden oder sie entwickeln Resistenzen gegen die Antibiotka. In unseren Forschungslabors in Indien, Bangladesch und Nepal laufen verschiedenste Forschungsstudien, die Licht ins Dunkel bringen sollen. Unser Ziel: Bis ins Jahr 2035 wollen wir die Übertragung von Lepra unterbrechen, bessere Behandlungsmöglichkeiten finden, Menschen vor Behinderungen und Ausgrenzung schützen. Eine grosse Herausforderung für eine vernachlässigte Tropenkrankheit wie Lepra ist die Finanzierung der Forschung. Für Pharmakonzerne oft zu wenig lukrativ.

Internationales Netzwerk

Die Lepra-Mission ist Teil der internationalen Lepra-Forschungs-Initiative (Leprosyresearch.org). Gemeinsam mit anderen Organisationen wird die Lepra-Forschung gebündelt und prioritisiert, Ergebnisse ausgetauscht. Mehr zu unserer Forschung (in Englisch) »

Prophylaxe im Test

Besonders gefährdete Menschen erhalten eine Einzeldosis Antibiotika zur Vorbeugung. Das können Personen im gleichen Haushalt, Nachbarn, Freunde oder Einzelpersonen sein. Sie zeigen noch keine Symptome, könnten aber irgenwann doch welche entwickeln. Erste Resultate zeigen: 57 Prozent der Neuansteckungen lassen sich so verhindern. Ein wirksames Contract-Tracing kombiniert mit der Prophylaxe soll die jährlichen Fallzahlen von 200'000 Erkrankten weiter senken. Dieses Vorgehen ist nun Teil der Strategie der Weltgesundheitsorganisation WHO und ein entscheidender Schritt im Kampf gegen Lepra.

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