Mary macht ihren Vater stolz

Marys Vater ist wegen Lepra behindert. Die Familie verarmt und hat kein Geld für ihre Ausbildung. Dank Unterstützern begann sie eine Lehre als Mechanikerin. Und wird bald ihren Vater ernähren können.

Esther und Ruedi Josuran trafen Mary und ihren Vater. Ruedi erzählt: «Ihre Geschichte ist unvergesslich. Als Tochter eines Leprakranken wäre Mary ohne Perspektive und Chance auf dem Arbeitsmarkt. Jetzt macht sie ihren Vater stolz! Sie geniesst in der Berufsschule der Lepra-Mission Indien eine Ausbildung. Diese Erfolgsgeschichte macht Mut: Hier bricht eine neue Realität durch Stigma und Resignation durch!»

Die ganze Geschichte

Mary erzählt: «1980 entdeckte mein Vater weisse Flecken auf seiner Haut. Unser Hausarzt untersuchte die Stellen und empfahl das Lepra-Spital in Salur. Vater bekam Medikamente, die er während zwei Jahren einnahm. Er arbeitete hart, denn er alleine verdient das Geld für unsere Familie. Vater litt an eiternden Wunden und musste regelmässig ins Spital zur Behandlung gehen.

Krise nach Krise

Er verheimlichte seine Krankheit, aber sein Zustand verschlimmerte sich. An der Arbeit wurde er ausgegrenzt und beschimpft. Auch die Verwandten und Bekannten mieden uns. Er verlor seine Stelle. Niemand half ihm. Kein Geld zum Leben, bedeutete keine Ausbildung für mich. Vater wurde depressiv und gab sich die Schuld. Meine Eltern durchlebten eine Ehekrise. Doch dann veränderte sich alles.

Hoffnungsschimmer

Wir wohnten zur Miete. Nach langer Zeit konnten wir dank Sozialhilfe ein Haus bauen. Und ich bekam eine Lehrstelle als Mechanikerin. In der Berufsschule in Vizianagram lebe ich in einer freundlichen Umgebung. Ich möchte den Traum meines Vaters erfüllen und einen Job als Mechanikerin bei der Regierung bekommen. Ich wünsche mir, dass unsere Familie glücklich und in Würde leben kann.»

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