Umas neues Leben

«Ich sehnte mich schon immer nach Liebe und einem richtigen Zuhause. Heute habe ich es. Ich bin so froh und dankbar hier zu leben.» – Uma Devi.

Uma lebt im "Haus der Liebe" - einem Seniorenheim für Menschen mit Lepra in Naini, Indien. Die Lepra-Mission kümmert sich in Indien um über 100 Menschen in fünf Heimen, die von ihrer Familie verstossen wurden. Hier erhalten sie Liebe und Fürsorge, geriatrische Pflege und seelsorgerliche Betreuung. 

Umas früheres Leben war alles andere als schön. Wie es dazu kam, dass Uma über zwanzig Jahre auf der Strasse lebte, erzählt sie in diesem Kurzfilm:

Umas Geschichte

Als junge Frau bricht nach dem vierten Ehejahr Lepra bei ihr aus. Die Symptome: gefühllose Füsse und Zehen. Trotz ärztlicher Behandlung ist es zu spät, ihre Hände und Füsse ziehen sich zu Krallen zurück. Zuhause wird sie von ihrer Schwiegermutter gemobbt. Ihr Mann schlägt sie und wirft sie aus dem Haus. Uma lebt ein paar Monate bei ihrer Mutter, aber ihre Schwägerin schikaniert sie dauernd. So setzt ihre Mutter sie in Varanasi, einem Pilgerort, aus. Von da an bettelt Uma für ihr Leben. Uma: "Die Mönche spenden das Essen, Touristen geben Geld und Kleider. Ich schlafe auf der Treppe zum Wasser des Ganges, wo sich am Tag die Pilger rituell waschen. Zuerst habe ich Angst und kann fast nicht einschlafen, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran."

 Umas Gesundheit nimmt rapide ab, Geschwüre quälen sie. Im Lepra-Spital Naini wird sie behandelt. Uma kehrt nach Varanasi zurück und lebt weiter von Almosen. Nach zwanzig Jahren auf der Strasse ist ihre Verfassung so schlecht, dass sie sich selbst aufgibt. Hoffnungslos vegetiert sie dahin. Die Lepra-Mission beschliesst einzugreifen. Nach langen Gesprächen entscheidet sich Uma in Naini zu bleiben und ihr altes Leben auf der Strasse aufzugeben.

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