Aus dem Exposé

«Als Dan Izzett als Teenager zusehends die Gefühle in Händen und Füssen verlor, war das für ihn keine grosse Sache. Izzett kämpfte. Aber nicht gegen die Krankheit, sondern als Soldat im Krieg gegen die Rebellen in seiner Heimat Simbabwe. Nach mehreren Fehldiagnosen wurde sein Schicksal erkannt: Lepra. Und dies als weisser Afrikaner. Meist sind arme Menschen mit dunklerer Hautfarbe betroffen.

Nach einer Infektion musste Dan ein Bein amputieren lassen. Aus Angst vor dem Stigma verschwieg er seine Krankheit lange. Doch er warf sein Leben nicht weg. Er wurde Pfarrer einer Gemeinde. Später, als er wagte, über seine Krankheit zu sprechen, waren die Reaktionen zu seiner Überraschung sehr positiv. Seine Lebensgeschichte ist für viele eine Ermutigung.

Heute ist Izzett auch für die Lepra-Mission tätig und ermutigte bereits in mehreren Ländern sowohl kranke wie auch gesunde Menschen.

Dan Izzett ist verheiratet mit Barbara Izzett und hat zwei erwachsene Söhne.»